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AUFSTIEG AM ANDEREN RAND DES LEBENS (Selbstbildnis)


Lege mir Worte unter die Zunge
Schreibe Bilder in Sehnsuchtsfarben
Auf meine blasse Haut
Lese immer wieder lernend
"DAS LEBEN IST GUT - DER TOD AUCH"
Die Werke des großen Philosophen
Ließ sie einst gar meißeln mir
Auf mein rechtes Schulterblatt!

In ein paar unbedeutenden Tagen
Uferlose frühlingsbunte Wiedersehensfreude
Schafe Ziegen und andere Freunde
Denn der Sorbas lebt ( in mir) und
Als würde ich der Zeit neu entsteigen
Fallen meine Augen über die Weißen Berge
Bis hinunter zur rauschenden See –
Werde genesend baden im ägäischen Licht

Epilog:
Kreta gibt es nur pur. – Sie verzeiht nichts. Und:
Sie gibt alles.
Höre jemanden sagen:
"Unser Dasein ist eine Suhle,
aber wir müssen darin das Tanzbein schwingen."

© Petros-blogpoesie

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