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DAS STECHEN UND DAS SEIN

Nicht dieses oder jenes ist zu fragen
Will nur nach meinem Herzen schaun
Wenn drumherum die Zeit vergilbt
Und Räume füllen sich mit Stechen


Gäb Antwort es - nur tausend neue Fragen
Wie hingeworfen wild aufs freie Feld
Und wälzen sich wie Schweine in der Suhle
Mit hämisch Lachen aus dem Hintergrund

Will nur nach meinem Herzen schaun
Der Seele Sagen in mir innig hören
Denn nur an diesem einen Ort
Kann ganz ich ohne Fragen einfach sein


© Petros-blogpoesie

Kommentare

Helmut Maier hat gesagt…
Lieber Petros,

Die letzte Strophe deines Gedichts gefällt mir wirklich: "Will nur nach meinem Herzen schaun
Der Seele Sagen in mir innig hören
Denn nur an diesem einen Ort
Kann ganz ich ohne Fragen einfach sein"

Das kann ich als Stimmung gerade sehr wohl verstehen. Allerdings als ständige Haltung ist das wohl nicht beständig: Was machst du, wenn ein Unheil über dich kommt? Kannst du da noch "ganz (...) ohne Fragen" bleiben? Ich weiß genau, wovon ich spreche: Mich überkommt das auch oft. Allerdings ist mein Naturell nicht so ruhig: Ich muss ständig an das Böse in dieser Welt denken. Was bringt es für mich und meine Nachkommen? Ist da überhaupt noch Rettung zu sehen? Wo bleibt das Rettende überhaupt noch?

Liebe Grüße
Helmut
Petros hat gesagt…
Auch mich beschäftigt das Gegenwärtige, das Schlechte und Böse auch sehr Helmut.
In die beschriebene Stimmung kann ich nur auf Kreta kommen, wenn ich in den Bergen bin und alles andere um mich herum vergesse.

Danke für deine intensive Auseinandersetzung mit meinem Gedicht.

Gruß Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Sehr gerne (bzw. gar nicht gerne)
Petros hat gesagt…
Mmmhhh…