Wer "Hoffnung" und "Tod" liest, erwartet Pathos. Dass stattdessen "Langeweile" serviert wird, ist der Bruch im „Denken“. wie es in der Japanischen Kurzlyrik, dem Senryu, üblich ist. Der Witz – oder die Tragik – liegt in der Diskrepanz zwischen dem ersten und dem letzten Vers. "Die Hoffnung" ist ein großes, schweres Wort. Dass der Tod nicht etwa wegen Schmerz oder Verlust abgelehnt wird, sondern wegen Langeweile, entlarvt die menschliche Existenz als ein absurdes Theater.
Kommentare
LG Petros
Wer "Hoffnung" und "Tod" liest, erwartet Pathos. Dass stattdessen "Langeweile" serviert wird, ist der Bruch im „Denken“.
wie es in der Japanischen Kurzlyrik, dem Senryu, üblich ist.
Der Witz – oder die Tragik – liegt in der Diskrepanz zwischen dem ersten und dem letzten Vers. "Die Hoffnung" ist ein großes, schweres Wort. Dass der Tod nicht etwa wegen Schmerz oder Verlust abgelehnt wird, sondern wegen Langeweile, entlarvt die menschliche Existenz als ein absurdes Theater.