jeder kann
doch niemand will
dann und wann
doch es bleibt still
zeit ist zeit
sie zieht dahin
lustbefreit
wo bleibt der sinn
Das ist dieses bleierne Gefühl von Stagnation, Routine und existenziellem Leerlauf. Die Freiheit, etwas zu ändern, aber die kollektive oder persönliche Lähmung gewinnt. Dabei wird die Zeit hier nicht als Verbündeter oder als Raum für Gestaltung erlebt, sondern als eine neutrale, fast unbarmherzige Konstante, die einfach ungenutzt verstreicht. - Und: Wenn dann die Freude, die Leidenschaft oder das Verlangen fehlen, mutiert das Leben zum reinen Funktionieren – und die Sinnfrage bricht sich Bahn.
© Petros-blogpoesie
doch niemand will
dann und wann
doch es bleibt still
zeit ist zeit
sie zieht dahin
lustbefreit
wo bleibt der sinn
Das ist dieses bleierne Gefühl von Stagnation, Routine und existenziellem Leerlauf. Die Freiheit, etwas zu ändern, aber die kollektive oder persönliche Lähmung gewinnt. Dabei wird die Zeit hier nicht als Verbündeter oder als Raum für Gestaltung erlebt, sondern als eine neutrale, fast unbarmherzige Konstante, die einfach ungenutzt verstreicht. - Und: Wenn dann die Freude, die Leidenschaft oder das Verlangen fehlen, mutiert das Leben zum reinen Funktionieren – und die Sinnfrage bricht sich Bahn.
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