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DAS ECHO DER SCHORNSTEINE (Ein Triptychon der Mahnung)

Heute einmal „Erinnerungskultur“. –
In meinem nachfolgenden Dreizeiler-Zyklus habe ich mich mit dem wohl dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte auseinandergesetzt.
Der Epilog rückt meine Verse in den Kontext der Gegenwart.

Ein Kreuz mit Haken
Der gelbe Stern des Todes
Jubelndes „Sieg Heil“


Im Zug des Todes
Eingepfercht und ausgekippt –
Schornsteine rauchen


Ende vom Ende
Der Anfang vom „Nichts gewusst!“
Eine Lüge lebt


Epilog:
Laut das „Nie wieder!“
Landauf, landab und weltweit –
(Doch schau ich mich um…)

© Petros-blogpoesie

Ich habe versucht, auf engstem Raum und sprachlich reduziert (Dreizeiler im Stil japanischer Kurzlyrik) das Grauen der Vergangenheit zu fassen und eine beunruhigende Brücke in unsere Gegenwart zu schlagen.

Mein Zyklus soll betroffen machen, aufrütteln und LeserInnen  mit einem Kloß im Hals zurücklassen. Er soll zum Nachdenken über das eigene Hier und Jetzt zwingen.

Es wird deshalb heute auch mein einziger Beitrag sein!

Kommentare

Edith hat gesagt…
Gut, dass du dies als Mahnung so stehen lässt, es duldet keine Ablenkung und ja, ein wenig schürt es Angst - wie weit sind wir schon wieder davon entfernt? Warum sind die Menschen auf Macht aus durch Vernichtung?
Nachdenkliche Grüße,
Edith
Petros hat gesagt…
Lieben Dank, Edith, dass du hier warst