weglose wege himmelwärts
zwischen dornen und brandkraut
sich schritt für schritt spüren
bis hinein ins atemlose
über fels geröll und spitzen stein
mit trockenem mund
weiter und immer weiter hinauf
den kopf entleeren den blick
auf den nächsten besten tritt –
augenblicke voller zweifel
und plötzlich freude stolz
große gelassenheit
hinein in die stille
staunenden schauens
großartiger landschaften
die pause an der gipfelkapelle
den abstieg vor augen
dankbarkeit
sich schritt für schritt spüren
bis hinein ins atemlose
über fels geröll und spitzen stein
mit trockenem mund
weiter und immer weiter hinauf
den kopf entleeren den blick
auf den nächsten besten tritt –
augenblicke voller zweifel
und plötzlich freude stolz
große gelassenheit
hinein in die stille
staunenden schauens
großartiger landschaften
die pause an der gipfelkapelle
den abstieg vor augen
dankbarkeit
© Petros-blogpoesie
Das Gedicht soll das Wesen des Bergwanderns und metaphorisch auch eines Lebensweges einfangen.
LeserInnen sollen das Knirschen des Gerölls, die auftretende Trockenheit im Mund spüren und den Rhythmus eines Aufstiegs, seine Schrittwechsel am Hang nachvollziehen können.
Es geht auch um die mentale Transformation, die den Kontrast der Emotionen ausdrücken.
Wer schon einmal einen steilen, weglosen Gipfel gesucht hat, kennt diesen inneren Monolog zwischen *„Warum tue ich mir das an?“ und „Es ist großartig!“
Und da ist das Paradoxon, dass man sich erst völlig verausgaben muss, um innerlich ganz ruhig zu werden.
Die Gipfelkapelle bringt das spirituelle Element hinein. Sie ist nicht nur ein physischer Ort, sondern der Raum für das Innehalten. Mit dem Blick auf den Abstieg schließt das Gedicht mit dem wohl schönsten Gefühl, das ein solcher Kraftakt hinterlassen kann:
DANKBARKEIT!
Das Gedicht soll das Wesen des Bergwanderns und metaphorisch auch eines Lebensweges einfangen.
LeserInnen sollen das Knirschen des Gerölls, die auftretende Trockenheit im Mund spüren und den Rhythmus eines Aufstiegs, seine Schrittwechsel am Hang nachvollziehen können.
Es geht auch um die mentale Transformation, die den Kontrast der Emotionen ausdrücken.
Wer schon einmal einen steilen, weglosen Gipfel gesucht hat, kennt diesen inneren Monolog zwischen *„Warum tue ich mir das an?“ und „Es ist großartig!“
Und da ist das Paradoxon, dass man sich erst völlig verausgaben muss, um innerlich ganz ruhig zu werden.
Die Gipfelkapelle bringt das spirituelle Element hinein. Sie ist nicht nur ein physischer Ort, sondern der Raum für das Innehalten. Mit dem Blick auf den Abstieg schließt das Gedicht mit dem wohl schönsten Gefühl, das ein solcher Kraftakt hinterlassen kann:
DANKBARKEIT!
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