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TEXT-FRAGMENT (immer Meer)


Nicht wenige
sind süchtig
nach immer mehr:

immer höher
immer schneller
immer weiter
immer besser
immer mehr

Ich bin nur süchtig
nach immer Meer.



Man hat immer wieder den Eindruck, dass die Menschen sich in einem Hamsterrad abhetzen, um das nächst höhere Level zu erreichen.

Meine Sucht ist da viel profaner; denn das Schöne am Meer ist, es muss nicht „höher, schneller, weiter“ oder anders exponiert sein. Es ist einfach da. Es erdet mich und macht mich ganz klein (auf die beste erdenkliche Weise) und spült alles Streberhafte mit jeder Welle einfach weg.

Am Meer zu sein bedeutet, vom Tun ins Sein zu wechseln.

© Petros-blogpoesie.
 

Kommentare

Rachel hat gesagt…
Ja, es zeigt uns, wie klein und unbedeutend wir Menschen doch sind. Und herrlich, wenn Meer und Horizont ineinander verschwimmen, da gibt es kein Ende und keinen Beginn...
Liebe Grüße zu dir
von mir.
Petros hat gesagt…
Hallo Rachel, danke für dein Vorbeischauen und Kommentieren hier.
„ Und herrlich, wenn Meer und Horizont ineinander verschwimmen, da gibt es kein Ende und keinen Beginn...“
Der Titel eines meiner Bücher lautet „Blaublaue Küsse“ und beschreibt genau diesen Moment.
Herzliche Grüße
Petros

PS: Ich habe meine Textwerkstatt ja erst vor ein paar Wochen wiederbelebt. Hatten wir zur Zeit meiner früheren Schreiberei schon Kontakt???
„Rachel“ ist mir in diesem Zusammenhang irgendwie in Erinnerung.
Helmut Maier hat gesagt…
Das hiesige Hügelland und der bewölkte Himmel darüber sind mir gerade genug. Meine Frau hat immer wieder Sehnsucht nach dem Meer!
Petros hat gesagt…
Grüße an drine Frau, Helmut!
😊