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TEXT-FRAGMENT ZUR DICHTUNG


Für mich ist das Schreiben oft auch ein selbstentfremdender, einsamer, fast zielloser Weg durch die eigenen Gedanken-, Gefühls- und Buchstabenwelten… eine unruhige Wanderschaft in sich nach und nach formenden Worten.

Durch einen Wiederhall führt dieser Pfad in einen lebendigen Ort hinein und lässt sich am ehesten mit dem Wort „Versöhnung“ (auch mit der Welt da draußen) beschreiben.

Es sagte einmal jemand in mir:
Wenn das Schreiben eine Exkursion in die Einsamkeit ist, dann ist das fertige Gedicht die Brücke, die man baut, um aus dieser Einsamkeit wieder herauszufinden.

Und wer diese Gedanken Pathos nennt, der mag recht haben oder auch nicht.


© Petros-blogpoesie

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