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WACHSAMKEIT (…aus meinem Nächtebuch )


Eine Art poetisches Manifest gegen die kollektive Gleichgültigkeit.

Des Tages Licht ist längst zerfinstert.
Die Nacht bleibt einsam, weder Ipnos noch Oniros lassen sich blicken.
Die Leere dieser Stunden ist die Lehre unserer Zeit – eine stille, doch eindringliche Warnung für den Tag danach.
Wenn die Finsternis greifbar wird, wachsen Pflicht und Bürde. Es gilt, augsam zu bleiben und den eigenen Glutsplitter gegen die Dunkelheit zu verteidigen.
Ein jeder strecke seine Hand aus und verteidige das Licht des Lebens.

© Petros-blogpoesie

Mein Tagebuch ist ein NÄCHTEBUCH

 

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