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BÜHNENBILD

ICH BIN
NICHT ICH
UND DOCH
SCHREIBE ICH
ICH

Die Seiten von Büchern
im Licht ihrer Zeichen.
Wer singt diese Lieder
von zehn bis hinter null?

Ein Hauch von Er-Sinnen,
dem die Feder gebührt.
Ich selbst bin nur die Hand
für das Bühnenbild

und sonst nichts.

© Petros-blogpoesie (Bild:  Gemini)




Kommentare

Quer hat gesagt…
Ein Text zum Sinnieren und Philosophieren.
Was bin ich, was sind wir?
Fragen und Rätsel noch und noch. :--)
Lieben Gruss auf die Bühne,
Brigitte
Petros hat gesagt…
Hallo Brigitte,
mein Gedicht soll insb. das Wesen der Inspiration, des Erschaffens und die eigene Identität und das Nicht-Ich im Schaffens-Prozess einfangen..Jedenfalls war das die Intention. 🙄
Herzliche Grüße
Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Das glaube ich nicht, lieber Petros. Nur die Hand, die was tut? Oder auch das Gehirn hinter der Hand? - Liebe Grüße - Helmut (übrigens: auch das Bühnenbild wird entworfen!)
Petros hat gesagt…
Hallo Helmut, jetzt weise ich einfach einmal auf meine Antwort an Brigitte hin.
Gruß
Petros
Silver hat gesagt…
Hallo Petros,
gefällt mir sehr.
Ich interpretiere da noch den Drang des Schreibens hinein, eher ein Muss als eine Wahl.
Wenn irgendetwas angestupst wird, muss es raus.
Ob Ich oder nicht.
Ich finde es immer recht interessant, wie unterschiedlich Texte wahrgenommen werden, oder was in ihnen gelesen wird:)

Liebe Grüße,
Silver
Petros hat gesagt…
Danke, Silver, schön ist es Feedback zu bekommen, das zeigt, das man ein Gedicht ganz für sich lesen kann.

Irgendwer hat.mal so etwas gesagt wie “Wenn ein Gedicht fad Licht der Welt erblickt hat, gehört es der/m LeserIn

Und auch sonst: Wo du recht, hast du recht.
Herzliche Grüße
Petros