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DAS GROẞE MISSTRAUEN

die gelegenheit ein weiteres mal
zurückschicken ins vergessen
treiben jeder neue klang jede
vokabel ins schweigen
über jahre hinweg und hinein
ein jedes in diesen falschen
traum von neuanfang

über den tellerrand nach innen
wird heute morgen schon wieder
gestern sein - kein einziger wert
hält dem wiegen stand

verhungern ist pflicht


© Petros-blogpoesie (Bild:Gemini)




…mein Gedicht über die zunehmende Ohnmacht von Sprache, immer häufiger enttäuschte Hoffnung, die Relativität von Werten und die Unmöglichkeit eines echten Neuanfangs. Eine Spirale, die in den Abgrund führt?!

Kommentare

Helmut Maier hat gesagt…
Gibt es nicht jeden Tag einen "Neuanfang"? - Liebe Grüße - Helmut
Ach, lieber Freund, lass dich vom Sog der Dunkelheit nicht übermannen. Es lohnt sich an Neuanfang und Gutes zu glauben.

Liebe hoffnungsvolle Grüße
isabella
Petros hat gesagt…
Dss ist eine Sichtweise, die ganz zum ZEN, dem Anfängergeist, passt, Helmut

LG Petros
Petros hat gesagt…
Ich kämpfe jeden Tag, um jeden Zentimeter Hoffnung und Neuanfang, Isabella.

Immer wieder aber greifen existenzielle Fragestellungen mitten in mein Denken und Fühlen hinein, die dann zu Versen werden.
Sei herzlich gegrüßt
Petros
diana hat gesagt…
ein feines, nachdenkliches. lg, diana
Petros hat gesagt…
…das klingt gut für mich Diana, was fein ist und dazu noch zum Nachdenken anregt, kann so verkehrt nicht sein.
Danke!
Petros