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OFFENER BRIEF an die Leere


unfassbar bist du hast
weder ecken noch
kanten nichts
was ich beim namen
nennen oder gar
berühren könnte

doch du kannst nicht nichts
sein - spüre ich dich
tagaus tagein doch
in meinen eingeweiden
beim atmen oder
in der nacht
bist du mir sargewicht
und tiefer schrei

so sag mir endlich wer 
du bist und wo du 
ein stein bist
den ich fassen und
verwerfen kann
in hohem bogen


© Petros-blogpoesie

Kommentare

Quer hat gesagt…
Ja, diese Leere zu fassen kriegen ist ein nicht selten aufkommender Wunsch.
Meistens ist damit aber schon beim Aufstehen Schluss ...
Einen lieben Gruss in den bewegten und zu bewegenden Tag,
Brigitte
Petros hat gesagt…
Guten Morgen, Brigitte,
also aufstehen, sich und anderes bewegen! 😃

Gruß Petros
diana hat gesagt…
oh, das mag ich, zumindest mit worten hast du eine leere (ist nicht gleich leere) fein beschrieben, dich ihr angenähert, und somit vielleicht ganz kurz zu fassen gekriegt. :) lg, diana
Petros hat gesagt…
Danke, Diana,
und ich stimme dir zu: empfundene Leere ist ist vielschichtig.

Lieben Gruß
Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Aber ja: "Empfundene Leere ist vielschichtig" Eine Schicht davon ist ganz bestimmt sie anderen weiterzusagen!
Petros hat gesagt…
Danke, Helmut