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FAST OHNE FARBEN (eine Reflexion über Autonomie)


Er hat seinen Himmel neu gestrichen
Nicht tiefblau nicht grau nicht in Klischee
Wie Kumulus noch Morgen-Abend-Rot
Es ist ein Himmel ganz ohne Farben
Schlicht und klar mit feinen Linien

Vergessen sind die alten Bilder
Der harte Strich und alles Müssen
Vom Rand her geht er zur Mitte
Auf dünnem doch schon tragendem Glace
Und hört sich dabei selber leise singen

Im Rückzug schreitet er voran
Mit dem Wind der aus der Erde weht
Keine Leiter mehr hinauf
Und keine Treppe runter
Es ist sein letztes Ich das er sich schmiedet

© Petros-blogpoesie

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