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ANTWORT, WO BIST DU?! (zwischen Stringenz und Ambivalenz)


Heimat… / Was ist das? / Wo ist sie? / Ist sie einfach da? / Geburtshalber? / Muss man sie suchen? / Wo fängt man an? / Ist es ein Ort oder? / Nur so ein Gefühl?

Ich fand einst eine Insel. / Nannte sie Seelenheimat. / Weil meine Risse offen lagen / Wenn ich sie verließ. / Und nun ist da das Gefühl, / Als schwände sie mir aus den Händen.

Heimat… / Was ist das? / Ist sie der Drache, / Die Schlange Ouroboros? / Der Kreis, die Ewigkeit, / D
ie mir entgleitet?

Wohl gar bin ich es, / Der sich da selbst auffrisst? / Oder ist es nur ein Häuten?


© Petros-blogpoesie

Kommentare

Edith hat gesagt…
John Steinbeck schrieb einmal: Vielleicht ist das der Grund für meine Rastlosigkeit. Ich habe noch nicht jedes Zuhause gesehen.
Petros, immer sind die glücklich, die wegstreben. Denen liegt die Ferne in allen Gliedern, obwohl sie noch gar nicht aufgebrochen sind. R. Willemsen schrieb mal: Sesshaft im Aufbruch.
Doch ganz sicher tragen wir auch Heimat in uns, denn warum sollten wir immer wieder zurück kehren...
Ein guter Stoff zum Nachdenken, danke dafür. Ich glaube, diese Fragen muss sich jede und jeder für sich selbst stellen. Du weißt die Antworten längst ...
Liebe Sonntagsgrüße
Edith
Petros hat gesagt…
Ich freue mich Edith, wie intensiv du dich mit meiner Schreiberei auseinandersetzt. Danke dafür!

Schicke noch einmal einen Gruß
Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Heimat ist das, wo ich mich (gerade) wohlfühle. Das kann allerdings einige Zeit dauern. Heute bin ich in Aichwald zuhause.
Petros hat gesagt…
„Heimat ist das, wo ich mich (gerade) wohlfühle“ - Das klingt entspannt und gut.
Lieben Gruß
Petros