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HAIKU und mehr… REMBETIKO-TRILOGIE

Der Rembetiko ist ein historischer griechischer Musikstil, der oft als der „griechische Blues“ bezeichnet wird. Er entstand in den 1920er Jahren aus einer Mischung traditioneller griechischer Volksmusik und osmanischen Klängen und besingt das Leben, den Schmerz und den Alltag der Arbeiterklasse sowie der Flüchtlinge. (Wikipedia)


I. Die Atmosphäre des Verruchten


Dreckiger Gesang

Wange an Wange die Wut

Viel Gras unterm Tisch


II. Die Katharsis des Leidens


Der Schmerz zu leben

Die Saiten schreien wie wild

Lautes Gelächter


III. Die Konfrontation


Eine Tür geht auf

Blicke die töten können

Eine Bouzouki


Diese Trilogie soll die Essenz des Rembetiko – des „griechischen Blues“ – in der strengen Form des japanischen Haikus (5-7-5 Silben) einfangen. Dieser Kontrast zwischen der wilden, ungezügelten Subkultur und der minimalistischen Lyrik soll eine besondere Spannung erzeugen.


Teil I: Fokussiert auf das Milieu der Tekedes (Haschischkneipen). Die Begriffe

„dreckig“ und „Gras“ verweisen auf die Marginalisierung und die Illegalität, in der

diese Musikgattung in den 1920er/30er Jahren wurzelte.


Teil II: Thematisiert die emotionale Ambivalenz. Das „Schreien“ der Saiten

symbolisiert die Bouzouki als Ventil für existenziellen Schmerz, während das

„Gelächter“ den Trotz gegenüber dem Schicksal darstellt.


Teil III: Der Fokus verschiebt sich hier von der Emotion zur unmittelbaren Gefahr und endet mit der Bouzouki als dem zentralen

Identitätssymbol, das alles überdauert.


Der Schluss der Trilogie lässt den Leser mit dem hallenden Klang der Bouzouki allein, was die Bedeutung dieses Instrumentes als „Stimme der Stimmlosen“ unterstreicht.


© Petros-blogpoesie


…hier ein Youtube-Link (Filmausschnitt zum Film «Rembetiko»)

 https://youtu.be/aXJQmTSptCc?is=ZDnurJko6LgmbVQy

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