Direkt zum Hauptbereich

TANKA (…aus meinem Nächtebuch)


DIE NACHT - EIN GESPRÄCH
OHNE WORTE UND GESTEN
SCHATTEN IM MONDLICHT

WIE SCHÖN DOCH DIE STILLE KLINGT
ICH WEISS ICH WERDE ÄLTER


© Petros-blogpoesie

Die ersten drei Verse zeichnen das Bild einer tiefen Selbstreflexion. Ein Gespräch ohne Worte und Gesten – reines Sein, visuell untermalt vom Spiel des Mondlichtes.

Die letzten zwei Zeilen sollen emotionale Tiefe schaffen. Das Oxymoron „wie schön doch die Stille klingt“ macht das Unhörbare hörbar: Die Akzeptanz der Vergänglichkeit. Das Erkennen des eigenen Alterns steht hier nicht wie eine Klage, sondern soll als eine reife, friedliche Einsicht stehen.

Kommentare