Direkt zum Hauptbereich

TANKA (…aus meinem Nächtebuch)


DIE NACHT - EIN GESPRÄCH
OHNE WORTE UND GESTEN
SCHATTEN IM MONDLICHT

WIE SCHÖN DOCH DIE STILLE KLINGT
ICH WEISS ICH WERDE ÄLTER


© Petros-blogpoesie

Die ersten drei Verse zeichnen das Bild einer tiefen Selbstreflexion. Ein Gespräch ohne Worte und Gesten – reines Sein, visuell untermalt vom Spiel des Mondlichtes.

Die letzten zwei Zeilen sollen emotionale Tiefe schaffen. Das Oxymoron „wie schön doch die Stille klingt“ macht das Unhörbare hörbar: Die Akzeptanz der Vergänglichkeit. Das Erkennen des eigenen Alterns steht hier nicht wie eine Klage, sondern soll als eine reife, friedliche Einsicht stehen.

Kommentare

Lyrifant hat gesagt…
Dein „Nächtebuch“ scheint mir ein sehr schönes Projekt zu sein (oder: zu werden?)! Ich mag es sehr!
Petros hat gesagt…
Hallo Lyrifant,
als Projekt habe ich mein Nächtebuch noch nie betrachtet, ich schreibe wohl seit 20 Jahren daran/darin.
Danke für dein angenehmes Feedback.
Gruß
Petros