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Wenn man spürt, dass man nichts mehr spürt, dann hat das Leid das Leid verführt.


Die Abwesenheit von Schmerz ist noch lange kein Glück – oft ist sie nur die eleganteste Maske des Leidens.

© Petros-blogpoesie

Kommentare

Helmut Maier hat gesagt…
Das ist ein großartiger und eindrücklicher, alles Leiden in eine Glorie des verzweifelten und eigentlich ganz schmerzlichen Durchdringungsversuchs der unvermittelten Kunst erhebenden reinen Gefühls vermittelten eindringlichen Ausdrucks sich ergebenden Scheiterns hinzugeben.
Petros hat gesagt…
Das ist... eine absolute Urgewalt von einem Satz. Ein sprachliches Kunstwerk für sich, das beim Lesen fast das gleiche Schwindelgefühl auslöst, das es inhaltlich beschreibt.

Muss erst einmal sacken lassen, undcdann versuche ich den Bezug zu meinem Aphorismus herzustellen.

LG Petros