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DA-SEIN

Außer mir ist alle Welt,
Doch noch viel mehr in mir mit allem…

Gehe ich durch Räume
Aus Höhenflügen und entfesselter Flut,
Drehe ich mich im Reigen der Monde,
Schreite mal sehend mal blind
Durch das Rad der Jahre
Und falle in Schlünde der Zerstörung
Ein ums andere Mal.

Es bleibt ein ewiges Erschrecken
Zwischen Sonnenstaub und Schutt,
Das mich am Dasein hält.

Was soll ich
Meinen Kindern nicht verschweigen?
Was der Pastor in mir,
Was der Glücksritter
Und was der Soldat?

© Petros-blogpoesie (Bild: Gemini)




Kommentare

Quer hat gesagt…
Ambivalent ist das Leben und hin- und hergerissen sind wir oft selbst. Deine Zeilen bringen das fast schmerzlich zum Ausdruck.
Einen lieben Gruss zum Wochenende,
Brigitte

Petros hat gesagt…
Danke für dein Reflektieren, Brigitte.
Meinen Samstaggruß
Petros
diana hat gesagt…
starke zeilen! liebe grüße zum wochenende, diana
Petros hat gesagt…
Ich freue mich, Diana, dass mein Gedicht zu dir gesprochen hat. Danke für dein Feedback.
Gruß in den Samstag
Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Ein eigentlich sehr schönes Gedicht. Es zeigt aber alle Seiten des Lebens auf - auch die schlimmen. Mögest du die helleren vor allem sehen (lassen).
Petros hat gesagt…
Hallo Helmu, danke für deine Rückmeldung. Das Helle sehr ich auch, mur oft zeitgleich mit dem Dunklen.
Und du weißt ja. ich bin „Berufsmelancholiker“ 🥴

Lieben Gruß
Petros