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UNGEFILTERT


Wandern und kein Ankommen.
Steil steht die Sonne schon.

Rast unter lichter Krone.
Schweiß schreibt
Nässe aus jeder Pore.
Einer trinkt viel zu hastig,
Einem anderen wird übel,
Ein Dritter erleichtert sich
Rücksichtslos.
Ein Letzter kommt gerade erst an,
Der Rest döst vor sich hin.

Nur noch fünf Kilometer?!

Klartext…
Wozu Metaphern, denke ich.




Kreta, namentlich die Lefka Ori, ist kein pittoresker Sonntagsausflug, das ist oft eine extreme physische Belastungsprobe.
 
Das Gedicht beschreibt diesen typischen Wendepunkt, an dem ein touristischer Ausflug von „schön“ zu „ich will nur noch ankommen“ wird. 
Der Spaß wird dann manchmal sogar zu einem Hilferuf.

© Petros-blogpoesie (Bild: Gemini)



Kommentare

Helmut Maier hat gesagt…
Ja, da sind selbst Metaphern hilflos. Hoffentlich geht alles gut!
Liebe Grüße
Helmut
Petros hat gesagt…
Hallo Helmut, Grüße vom Strand.. Wandern ist derzeit ungesund!
Petros
Quer hat gesagt…
Das zeigt ungeschminkt und eindrücklich, wie hart und kräftezehrend eine Wanderung bei Hitze und wenig Schatten sein kann.
So ein Kraftakt ist im Moment wohl nicht zu empfehlen.
Einen lieben Gruss in den hier wieder sehr heiss werdenden Tag,
Brigitte
Petros hat gesagt…
Hallo Brigitte,
JA!
Hab dank für dein Feedback.

Entspannte Grüße
Petros