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WANN FANGEN WIR AN?


Farblose Wortgeflechte
Auf einer Leinwand aus nichts
Eingerahmt von hastigem Hauch
Für Augen Ohren und Herz
Ein einziger stiller Schmerz

Wann fangen wir an
Zu reden?

Vielleicht dann
Wenn der anhaltende Schmerz
Lauter wird als die Angst
Vor dem richtigen Wort.



Ein Gedicht über diese lähmende Sprachlosigkeit. wenn eigentlich so viel im Raum steht, dass es fast körperlich wehtut, aber niemand den ersten Schritt macht.
Dieses „Wortgeflecht auf einer Leinwand aus nichts“ beschreibt das Gedankenkarussell, das man mit sich selbst ausmacht, während man sich anschweigt.
Es bleibt die Hoffnung auf einen Anfang…

© Petros-blogpoesie

Kommentare

Eindringlich und packend! Stark!

Liebe Grüße
isabella
Petros hat gesagt…
Danke, Isabella
Gruß
Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Es ist manchmal nicht richtig (und vielleicht auch nicht wichtig) in schmervollem Zustand zu reden. Aber du hast die Möglichkeit ja offengelassen!
Petros hat gesagt…
Ds ist etwas dran, Helmut…