Wenn doch die beiden (Gären und Kanten) im gleichen Gedicht stehen - sollten sie da nicht was miteinander zu tun haben? (Nur so ne Frage nebenbei). Du hast schon irgendwo Recht mit deiner Unsicherheit. Das Haiku soll ja in jeder Zeile (auch mal) etwas Neues hervorbringen! Ist das im Japanischen so gedacht?
Mein Haiku ist vielleicht keines im engeren Sinne, erfüllt aber im wesentlichen alle Bedingungen (Kigo, Kireji und 5-7-5). Der Dreizeiler hat eine konkreten Naturbezug und spricht metaphorisch die Gefühle an. Ich nutze dabei ein sinnliches Bild aus der Lebenswelt Kretas (den gärenden Trester, den man riecht und der brodelt), um einen alltäglichen Zustand greifbar zu machen. Der Bruch zwischen dem rustikalen Natur- bzw. Handwerksgeschehen im Fass und der alltäglichen Lebensweisheit soll den Versen eine schöne, greifbare Tiefe verleihen.
Gruß Petros
PS: im übrigen glaube ich, dass es nicht ganz leicht ist, die japanischen Intentionen beim Haiku/Senryu im Deutschen umzusetzen
Kommentare
Einen lieben Gruss in den letzten Septembertag,
Brigitte
😉
Ab mit uns ins 4. Quartal
Petros
Der Dreizeiler hat eine konkreten Naturbezug und spricht metaphorisch die Gefühle an. Ich nutze dabei ein sinnliches Bild aus der Lebenswelt Kretas (den gärenden Trester, den man riecht und der brodelt), um einen alltäglichen Zustand greifbar zu machen.
Der Bruch zwischen dem rustikalen Natur- bzw. Handwerksgeschehen im Fass und der alltäglichen Lebensweisheit soll den Versen eine schöne, greifbare Tiefe verleihen.
Gruß Petros
PS:
im übrigen glaube ich, dass es nicht ganz leicht ist, die japanischen Intentionen beim Haiku/Senryu im Deutschen umzusetzen