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HARTE FRÜCHTE

laubbuntes faulen

ein hörbar anderes oft
zerrendes wehen und legt
das zeitliche maß neu an

liegen scheite schon bereit
zu rösten harte früchte
wärmend zu umfangen
stein und wesen

beginnt dieser tage ein tieferes
fühlen - bleibt manches
unsagbar jetzt und
tropft kalt von innenwänden

(Ein Eichhörnchen sammelt
den Herbst ein.)


© Petros-blogpoesie (Bild: Gemini)


Kommentare

Lyrifant hat gesagt…
Deine Verse fangen die Herbststimmung schön ein - auf vielen Ebenen: Jahreszeit, Altersstufe, politische Lage …
Petros hat gesagt…
Ja, Lyrifant, Herbststimmung (gerade die aktuelle) ist ungemein vielschichtig.

Gruß Petros
Quer hat gesagt…
Stimmungsvolle Herbstimpressionen zum Herbstanfang.
Lassen wir uns mit allen Sinnen darauf ein!
Lieben Gruss, Brigitte
Petros hat gesagt…
Danke, Brigitte… und ja, lassen wir uns ein!

LG Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Sorry, ich verstehe dieses Gedicht n i c h t !
Petros hat gesagt…
Okay, Helmut, es ist ein Herbstgedicht, das diese Zeit aus verschiedenen Perspektiven betrachtet…
Gruß Petros

Wenn du spezielle Fragen hast, melde dich…
Petros hat gesagt…
Vielleicht doch ein paar Erläuterungen:

Das Gedicht ist eine Reflexion über den Übergang vom Spätsommer in den tiefen Herbst und die damit einhergehende emotionale und körperliche Rückzugsbewegung von Natur und Mensch.

1. Strophe: Der physikalische und zeitliche Wandel
2. Strophe: Die Suche nach Wärme und Schutz
3. Strophe: Innere Einkehr und Schwermut
(Klammerbemerkung)
…der Pragmatismus der Natur:

Man kann sieses Gedicht allerdings auch gedanklich verschieben.
Helmut Maier hat gesagt…
Ich danke dir sehr für die Erläuterungen. Ja, die herbstliche Schwermut kommt schon durch!
Silver hat gesagt…
Ich freue mich sehr auf den Herbst, dein Gedicht fängt die Stimmung und das neu-sortieren gut ein.

Liebe Grüße:)
Petros hat gesagt…
Ich mag den Herbst such, Silver.
…und danke für die positive Rückmeldung.
Gruß
Pettos

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