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Reflexion zu Möricke (als Haibun)

IN DER FRÜHE

Kein Schlaf noch kühlt das Auge mir,
Dort gehet schon der Tag herfür
An meinem Kammerfenster.
Es wühlet mein verstörter Sinn
Noch zwischen Zweifeln her und hin
Und schaffet Nachtgespenster.
- Ängste, quäle
Dich nicht länger, meine Seele!
Freu dich! schon sind da und dorten 
Morgenglocken wach geworden.

(Eduard Möricke)

Ob Schlaf ob wach ob
Zwischen Traum und Wirklichkeit -
So lebt das Leben

© Petros-blogpoesie 

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