Direkt zum Hauptbereich

SENRYÛ (…vom Tod im Leben)


Toter Ast im Baum
Kindheitserinnerungen –
So oft gestorben

Der letzte Vers „So oft gestorben“ bricht mit der Vorstellung, dass man nur einmal stirbt. - Er spricht von den vielen kleinen Toden, die man im Laufe des Lebens (oder eben schon in der Kindheit) stirbt: Abschiede, Enttäuschungen, Traumata oder das Aufgeben von Anteilen seiner selbst.



…zum selben Thema:

Dieses alte Bild
Auflösungserscheinungen –
Mein Clown in mir weint

oder so

Auch heute Hoffnung –
Dieses bleierne Gefühl
Kommt immer wieder


© Petros-blogpoesie

Kommentare

Silver hat gesagt…
Hallo Petros,
Genau, man stirbt einmal im Leben richtig und davor auf verschiedene Arten.
'Der Clown in mir weint' ist auch ein vielsagender Satz.

Auf das Leben, würde ich sagen (und erhebe gedanklich feierlich mein Glas mit Mineralwasser)

Liebe Grüße!
Helmut Maier hat gesagt…
Ja, jeder Tod ist schmerzlich. Wie viele man wohl aushalten kann, bis man endgültig stirbt?
Petros hat gesagt…
Manchmal muss man die Frage stellen dürfen, welcher der Tode, die im Leben oder der endgülzige,, leichter zu „ertragen“ sind.

Auf fas Leben…
Gruß
Petros
Petros hat gesagt…
Deine Frage ist nicht unberechrigt!
Edith hat gesagt…
Äußerlich funktioniere ich, innerlich bin ich irgendwie tot , ich bin nicht mit gestorben und doch bin ich mit gestorben... Ach, das Leben ist schön...
Liebe Ablenkungsgrüße zu dir von mir.
Petros hat gesagt…
Gruß zurück, Edith
Tröstlich für mich ist immer wieder meine Gewissheit, das selbst der Tod nur ein Tor ist, wie es auch die Geburt ist.

Rachel hat gesagt…
Genau Petros, wir treten ein und treten wieder raus. Und, warum sollte sich Gott für den Tod die Mühe machen, für ihn ein anderes Tor zu schaffen, den der Tod ist ja mit der Geburt auch durchs selbe Tor gekommen... Irgendwann werden unsere Seelen darum wissen.
Regengrüße von
Edith
Petros hat gesagt…
„Irgendwann werden unsere Seelen darum wissen.“
…und bis dahin, Edith, sind wir uns dessen gewiss!
Liebe Grüße
Petros