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IN WÜRDE

Langsam welkendes Licht –

Es ist die Zeit da
Stunden endlos werden
Doch alles andere
Aus den Augen sich stiehlt
Von Augenblick zu Augenblick
Als sei es nie geschehen

Da wird das Schauen immer mehr
Ein ganz Neues

Falten glätten sich
Der Mund verliert seine Sprache
Ledrige Hände liegen still

So viel kraftlos
So stilles machtlos
So leises atmen –

Sterben


Epilog:
Melancholie ist kein Makel. Sie ist im Grunde eine große Kraft und die vielleicht tiefste Form von Achtsamkeit.
Sie kann dem Unschreibbaren Worte schenken.


© Petros-blogpoesie (Bild:Gemini)




Kommentare

Quer hat gesagt…
In Ruhe und Würde sterben zu können ist unser aller Wunsch.
Dennoch wird er sich nicht für alle erfüllen, denke ich.
Möge deine Vision dennoch auf viele zutreffen!
Lieben Gruss in den Sonntagmorgen,
Brigitte