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DOCH

Dass meine Stimme
Sich doch wiederfände
Im Singen der Amsel,
In der Kinder Lachen.
Dass doch meine Feder
Endlich nicht mehr
Die Nacht schriebe,
Dass mein Herz
Den Stein verlöre,
Doch...

© Petros-blogpoesie - aus meinem Buch INNENWÄNDE (Bild: Annelies Jaminon), 2011


Kommentare

Lyrifant hat gesagt…
Schwere Verse … mit traurig-schönen Bildern. Schade, dass dieses „Doch“ so die Hoffnung abschneidet - es könnte ja auch genau andersrum wirken!
Petros hat gesagt…
Ja, das Gedicht hat Schwere. Es spiegelt einen existenziellen Kampf.

Danke dir, Lyrifant, fürs genaue Hinsehen und Fühlen!

Interessant, wie unterschiedlich das wirkt: Für mich schneidet das ‚Doch...‘ die Hoffnung nicht zwingend ab. Durch die Auslassungspunkte bleibt es für mich schwebend – wie ein Zögern vor dem nächsten Schritt, der genauso gut ins Licht führen kann.

Liebe Grüße
Petros

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