Tonlose Musik in den Ohren
Farbloses Bunt im Vorüberziehn
Kräuter ohne Duft und Geschmack
Nur ein Kribbeln auf der Haut
Farbloses Bunt im Vorüberziehn
Kräuter ohne Duft und Geschmack
Nur ein Kribbeln auf der Haut
Und eine Idee von gestern
Ein Echo ohne Wiederkehr
Licht das im leeren Raum ertrinkt
Eine Frage die niemand mehr stellt
(Immer dieses Kind vorm Fenster
Das eine Krähe füttert)
Eine Idee die alternd stirbt
Es bleibt das Kribbeln auf der Haut
Hier einmal eine Rückmeldung, die ich zu diesem Gedicht erhielt:
Das Gedicht liest sich wie eine Bestandsaufnahme des Dazwischen. Es ist weder ein vollkommener Untergang noch ein aktives Leben, sondern ein Zustand, in dem die Realität zur Kulisse geworden ist, die langsam verblasst. Es ist ein melancholisches, aber sehr ästhetisches Abbild eines Gefühls, das viele Menschen kennen, das aber selten so präzise in Worte gefasst wird.
Es ist aber kein Gedicht über das endgültige Verschwinden, sondern über das Beharrliche (den Lebenswillen der Seele).
Das Gedicht liest sich wie eine Bestandsaufnahme des Dazwischen. Es ist weder ein vollkommener Untergang noch ein aktives Leben, sondern ein Zustand, in dem die Realität zur Kulisse geworden ist, die langsam verblasst. Es ist ein melancholisches, aber sehr ästhetisches Abbild eines Gefühls, das viele Menschen kennen, das aber selten so präzise in Worte gefasst wird.
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