Gefühle brauchen Stauraum.
Vieles ist Verschlusssache,
niemand soll sehen, wo der schwere Geist,
wo Angst und Zweifel oder Traurigkeit
mit ihren Messern in die Haut ritzen
und mitten ins Herz stechen.
Zu den Lieben reisen,
Vieles ist Verschlusssache,
niemand soll sehen, wo der schwere Geist,
wo Angst und Zweifel oder Traurigkeit
mit ihren Messern in die Haut ritzen
und mitten ins Herz stechen.
Zu den Lieben reisen,
zu Freunden und Fremden gar begegnen –
schon wird die entspannte,
schon wird die entspannte,
locker-leichte Maske
aus dem Schrank der Möglichkeiten geholt.
Im Safe bleibt das Innerste zurück,
dreifach abgesichert mit Alarm.
Im Kofferraum, fein säuberlich gestapelt,
die Wunden der Vergangenheit.
Die Klappe fest zugedrückt
aus dem Schrank der Möglichkeiten geholt.
Im Safe bleibt das Innerste zurück,
dreifach abgesichert mit Alarm.
Im Kofferraum, fein säuberlich gestapelt,
die Wunden der Vergangenheit.
Die Klappe fest zugedrückt
und abgeschlossen.
Ins Aufgabegepäck
Ins Aufgabegepäck
werden die Sorgen gefaltet,
nach Farben sortiert und gut verstaut –
nach Farben sortiert und gut verstaut –
fertig zum Abflug,
ohne Kofferanhänger,
ohne Kofferanhänger,
versteht sich von selbst.
Ins Handgepäck kommen die Antworten
auf Fragen nach Befindlichkeiten,
gewappnet für das Unangenehme, für
Fragen die besser niemand stellen sollte.
Ins Handgepäck kommen die Antworten
auf Fragen nach Befindlichkeiten,
gewappnet für das Unangenehme, für
Fragen die besser niemand stellen sollte.
Und in der Hosentasche,
ganz tief vergraben,
ruht die wahre Sehnsucht
ruht die wahre Sehnsucht
mit einem Gemisch aus Hoffnung
wie ein Taschentuch:
Ein kleiner, heimlicher Zettel,
den die Finger nervös berühren,
während man zu allem lächelt.
© Petros-blogpoesie
Ein kleiner, heimlicher Zettel,
den die Finger nervös berühren,
während man zu allem lächelt.
© Petros-blogpoesie
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