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WARTE… (Nächte- vs. Tagebuch)


Mein Nächtebuch,
Es fühlt die Finsternis,
Füllt schwarze Seiten.

Was aber schriebe ich
In ein Tagebuch,
Auf seine weißen Blätter?

Die Unmöglichkeit von Unschuld?
Das Graue des Lichts?
Den Makel des Glücks?

Meine Kleiderbügel sind aus Draht,
Meine Hemden bügelfrei.
Auf einem Deich stehe ich:

Warte.

Keine Möwe bricht die Stille.
Der Horizont
Bleibt verschlossen.


(Aus meinem Buch „Zwischenzeiten“ in leicht überarbeiteter Fassung)

© Petros-blogpoesie

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