Melancholie ist keine Schwermütigkeit, sondern eine Form innerer Dehnung. Man durchschreitet sein Leben in aller Breite und Tiefe des Denkens und Fühlens und erlebt die oft schmerzhaften Risse in der Welt (der anderen) deutlicher.
Melancholie ist ein Zustand intensiver Empathie für das Unvollkommene, das Endliche und das Leid in der Welt.
Die Mimik der Melancholie ist verlangsamt, aber nicht unbewegt, sie ist eher nach innen als nach außen gerichtet. Die Augen wirken deshalb eher wenig fokussiert, sind aber nie leer. Es handelt sich also nicht um eine Abwesenheit von Ausdruck und Teilhabe, sondern es ist eine Verschiebung der Aufmerksamkeit.
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Kommentare
Lieben Morgengruss, Brigitte
Herzliche Grüße
Petros
Liebe Grüße
Helmut
LG Petros