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UKRAINE (Sonett …ein Versuch)


Das Blaue bricht, von Splittern voll und grau,
Wo einst der Sang von Lerchen lieblich klang.
Es frisst der Brand das Kornfeld, jeden Bau
Verstummt ist aller Kinder Hoffnungssang.

Das Land , zerfetzt von irrer Bombenflut
Gibt Trichtern Platz und Gräbern Schlag an Schlag
Im Nichts ertrinkt die Sehnsucht und der Mut,
Verloren scheint des Glückes froher Tag

Wann steigt ein Licht in jenes Heimatland?
Wann heilt ein Wort, was dieser Sturm zerbrach?
Wann reicht der Feind die zitternd’ offne Hand?

Wo Tod regiert, soll schweigen das Geschütz,
Nur Frieden, nicht der Krieg, macht Seelen wach.
Lasst trocknen uns die Blut gefüllte Pfütz.


© Petros-blogpoesie

Kommentare

Quer hat gesagt…
Beeindruckend, dieses Sonett. Und unfassbar, was es beschreibt.
Mir bleibt noch immer die Sprache weg, wenn ich an den unverschuldeten Krieg in diesem tapferen Land denke.
Petros hat gesagt…
Danke fürs Lesen und Kommentieren, Brigitte. Ich bin auch immer wieder erschüttert und musste das einmal in Worte fassen.
LG Petros
Helmut Maier hat gesagt…
Ich kann nur das wiederholen, was du gesagt hast: "Nur Frieden, nicht der Krieg, macht Seelen wach."
Petros hat gesagt…
Danke Helmut!
LG Petros